Landes gesamtarbeitsvertrag schweizerische metall-union

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Standardverträge sind Verordnungen zum Schutz der Arbeitnehmer in Bereichen, in denen es noch keine Tarifverträge gibt. Sie werden entweder von der Bundesregierung oder von den Kantonen ausgestellt und legen Klauseln über den Abschluss, den Gegenstand und den Zweck verschiedener Arten von Arbeitsverträgen fest (Art. 359.1 CO). Sie gelten unmittelbar für die von ihnen geregelten Arbeitsverhältnisse, die Parteien können jedoch durch eine individuelle Vereinbarung von ihnen abweichen (Art. 360 CO). Arbeitsverträge werden meist auf Initiative einer der Parteien gekündigt. Sie muss keine bestimmte Form annehmen. Sie ist jedoch auf Antrag der anderen Partei schriftlich zu begründen (Art. 335, 337CO). Zusätzlich zu den wirksameren Arbeitsinspektionen schlägt Garnero (2018[95]) eine Reihe relativ kostenloser Instrumente zur Verbesserung der Einhaltung ausgehandelter Lohnunterschläge und zu den Tarifbedingungen im Allgemeinen vor. In Ländern, in denen die Zahl der Tarifverträge sehr hoch ist, würde eine geringere Zahl von Tarifverträgen und Mindestlöhnen das System sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer transparenter machen.

Wo dies nicht der Fall ist, ist die Gewährleistung der Unterzeichnung von Vereinbarungen durch repräsentative Gewerkschaften und Arbeitgeberorganisationen von entscheidender Bedeutung, um zu vermeiden, dass selbstgefällige, schlecht repräsentative Sozialpartner oder “gelbe” Gewerkschaften (von einem Arbeitgeber dominierte oder stark von einem Arbeitgeber beeinflusste Gewerkschaften) bestehende Standards untergraben. Nr. 3. Der soziale Dialog umfasst Tarifverhandlungen, die Stimme der Arbeitnehmer sowie die Lobbyarbeit der Sozialpartner und ihr Engagement bei dreiseitigen Verhandlungen/Konsultationen im Zusammenhang mit den nationalen Rechtsvorschriften. Der letzte ist kein Schwerpunkt dieses Berichts. Der Friedensvertrag im Schweizer Metall- und MaschinenbauDer Friedensvertrag in der Schweizer Metall- und Maschinenbauindustrie wurde 1937 unterzeichnet. Ihr Ziel war es, den industriellen Frieden in der Schweiz zu sichern und in den folgenden Jahrzehnten einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung eines nachhaltigen und positiven Wirtschaftswachstums im Land zu leisten. In allen OECD-Ländern können sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber zusammenschließen, um ihre Interessen und Anliegen zum Ausdruck zu bringen und über die Beschäftigungsbedingungen zu verhandeln. In den letzten Jahrzehnten wurde dieser Prozess der kollektiven Vertretung und Verhandlung jedoch durch eine Reihe von Herausforderungen auf die Probe gestellt. Politische Reformen haben den Umfang und die Funktionsweise der Tarifverhandlungssysteme verändert. Gleichzeitig sind die Zahl der Tarifverhandlungen und die Zahl der Gewerkschaftsbeschäftigten gesunken.

Tarifverhandlungen können sich auch auf die Lohnstreuung und Einkommensungleichheit auswirken (z. B. durch Auswirkungen auf die Beschäftigung, aber auch durch ihren Einfluss auf die Managergehälter auf Unternehmensebene und das Steuer- und Sozialleistungssystem auf Länderebene), die Arbeitslosigkeit und die Wettbewerbsfähigkeit sowie die Reaktion des Arbeitsmarktes auf unerwartete Schocks (siehe Kapitel 3).

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